Bischöfin Fehrs: Evangelische Kirche muss sich Schuld bei sexualisierter Gewalt stellen

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat von der evangelischen Kirche eine umfassende Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt gefordert, um diese in ihren Einrichtungen für die Zukunft zu verhindern. In einer eindringlichen Rede forderte Fehrs Kirchenleitende dazu auf, sich auch emotional der Schuld der ganzen Institution Kirche bei diesem Thema zu stellen.

Die Evangelische Kirche will eine Digitalisierungs-Offensive

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will auf ihrer Synode in Würzburg eine Digitalisierungs-Offensive beschließen. Dazu hat Medienbischof Volker Jung mehrere Vorschläge präsentiert. Neue Stellen im EKD-Kirchenamt und ein Innovationsfonds stehen als Investitionen zur Debatte.

Streitgespräche für mehr Zusammenhalt

Der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen diskutierte mit Vertretern der AfD im Bundestag. Er fordert von der Partei eine andere Diskussionskultur. Anstelle aggressiver Wortbeiträge solle sie auf positive Weise beschreiben, was für sie deutsche Kultur sei.

Präsident Lilie für unabhängige Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Diakonie

Diakoniepräsident Ulrich Lilie hält auch innerhalb des evangelischen Wohlfahrtsverbandes eine eigenständige, unabhängige Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt für erforderlich. „Es geht um Transparenz und darum, Vertrauen zurückzugewinnen bei den Menschen, die unseren Einrichtungen ihre Kinder oder Angehörigen anvertrauen“, sagte Lilie.

EKD-Synode diskutiert Aufarbeitung sexualisierter Gewalt

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will ihre Maßnahmen zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt deutlich ausweiten. Dazu haben Rat und Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im zweiten Halbjahr 2018 gemeinsam ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt.

Der Gedanke des Friedensstiftens wächst

Zum Volkstrauertag hat Militärbischof Sigurd Rink dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für seine Arbeit gedankt. Das Gedenken an die Weltkriege sei eine gesellschaftlich unverzichtbare Aufgabe. Von den Kriegsereignissen des 20. Jahrhunderts seien fast alle Nationen noch immer gezeichnet.

„Es braucht die vernetzten Vielen“

Ein Innovationsfonds in Höhe von 1 Million Euro, eine bessere personelle Ausstattung, das Projekt „Kirche bei dir“ und die Schaffung eines Medienpools: Diese konkreten Maßnahmen zur Fortführung des Prozesses „Kirche im digitalen Wandel“ sind heute Vormittag der EKD-Synode vorgestellt worden.

Generationswechsel: Kirche auf dem Weg in die Zukunft

Wie will die Kirche morgen aussehen? Wer soll sie gestalten? Für Antworten auf diese Fragen tritt die Synode der EKD ins Gespräch mit jungen Menschen. Ihr Glaube und ihre Vision von Kirche ist das Schwerpunktthema der EKD-Synode 2018 in Würzburg. Eine Fotogalerie von den ersten Tagen der Beratungen.

Der Zeitpunkt, „wo es Klick machen muss“

Mit einer Studie liegen der EKD-Synode klare Zahlen vor: Für junge Menschen ist der Glaube längst nicht mehr alltäglich. Jünger, frischer, durchdringender – Kirche muss sich ändern, wenn sie attraktiver werden will für junge Leute. Soweit der Konsens auf der Synode in Würzburg. Jetzt geht es um einen Generationenumbruch.

Zehn Thesen zur Verjüngung der Kirche

Scribbling: Was brauchen junge Menschen, um sich mit ihrem Glauben und ihrem Engagement in der evangelischen Kirche angenommen zu fühlen und entfalten zu können? Was für Veränderungen sind nötig, wo braucht es neue Freiräume? Zehn Thesen zur Diskussion des Schwerpunktthemas „Glaube junger Menschen“.

EKD-Haushalt 2019: Gut eine Million Euro für Aufarbeitung von sexueller Gewalt

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will für die Aufarbeitung sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen in eigenen Einrichtungen 1,3 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das Geld soll für das angekündigte Maßnahmenpaket zur Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch verwendet werden.

EKD-Finanzen: „Veränderungen stehen an“

Die in Würzburg tagende Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich am 12. November 2018 in erster Lesung mit dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 befasst. Wichtigste Finanzierungsquelle ist die von den Landeskirchen aufzubringende Allgemeine Umlage. Diese steigt um 4 Prozent auf 94,5 Millionen Euro an.

„Heraus aus alten Sehgewohnheiten“

Was brauchen junge Menschen, um ihren Glauben zu leben? Und bietet ihnen die evangelische Kirche das? Diese Fragen diskutiert die Synode der EKD am heutigen Montag unter dem Schwerpunktthema „Glaube junger Menschen“.

Grußwort Franziska Giffey

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Grußwort Bischof Franz Jung

vom Bistum Würzburg für die Deutsche Bischofskonferenz

Präses Schwaetzer wendet sich gegen politische Ausgrenzung

In der Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen und Zuwanderung wünscht sich die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, ein deutlicheres Statement ihrer Kirche gegen politische Ausgrenzung. „Die politischen Diskussionen, die immer wieder um Abgrenzung, Ausgrenzung und Abschreckung kreisen, haben auch uns leiser werden lassen“, sagte Schwaetzer in Würzburg.

Missbrauch: EKD bittet um Vergebung und verspricht Aufklärung

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat Opfer von Missbrauch in der evangelischen Kirche um Vergebung gebeten und weitere Aufklärung versprochen. „Wir müssen weitere Konsequenzen ziehen, noch intensiver an Präventionskonzepten und Aufarbeitung arbeiten“, sagte er zum Auftakt der Synodentagung der EKD in Würzburg.

EKD-Ratsvorsitzender warnt vor Spaltung der Gesellschaft

Mehr junge Menschen für den christlichen Glauben gewinnen und eigene Schuld beim Thema Missbrauch aufarbeiten: Mit diesen Botschaften haben die Beratungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) begonnen. Schwerpunktthema ist der Glaube junger Menschen, die die Kirche nach eigener Analyse immer weniger erreicht.

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